Fritz-Wortelmann-Preis – wir sind dabei!

Wir freuen uns auf drei wunderbare Tage im September

Das Deutsche Forum für Figurentheater und Puppen­spielkunst richtet vom 19. – 22. September 2019 den Wettbewerb um den Fritz-Wortelmann-Preis aus. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Jahr mit unserem Hörbe dabei sein dürfen. Aus ganz Deutschland sind ausgewählte Figurentheater nach Bochum eingeladen, um ihre Inszenierungen einer Fachjury zu präsentieren. Seit nunmehr 60 Jahren wird der angesehene Preis von der Stadt Bochum vergeben. Mit seinem Namen bezieht er sich auf Fritz Wortelmann als den großen Förderer des deutschen Puppenspiels. Die Aufführungen der eingeladenen Theater für den Fritz-Wortelmann-Preis finden übrigens nicht hinter verschlossenen Türen statt. Gemeinsam mit der Fachjury werden auch viele interessierte Gästen dabei sein, wenn unser Hörbe mit dem große Hut auf der Bochumer Bühne erscheint. Sobald das genaue Programm des Wettbewerbs feststeht, werden wir es hier veröffentlichen.

Diesmal waren wir die Zuschauer

Frank Schenke erzählt vom Schuster und den Wichtelmännern
Frank Schenke erzählt vom Schuster und den Wichtelmännern

Großes Theaterereignis im Bielefelder Skala-Haus. Frank Schenke aus Leipzig und sein Kollege Ralf Kiekhöfer aus Halle/Westfalen präsentierten „Die Vermessung der Welt“. Nach dem Roman von Daniel Kehlmann agierten die Figurentheaterspieler gekonnt mit Großfiguren und Schattenspiel. Nach zwei Stunden Abendveranstaltung war das Publikum vollständig begeistert. Weil die Aufführung nach der Ankündigung sofort ausverkauft war, musste eine Zusatzaufführung her. So ist Bielefeld. Am dritten Tag seines Besuches in Bielefeld fügte Frank Schenke eine Aufführung für die Allerjüngsten hinzu und erzählte die Geschichte vom armen Schuster und den Wichtelmännern. Dabei bezog er die Kinder ins Spiel ein. Sie ließen die Kirchturmglocke zu Mitternacht erklingen oder machten einen geheimnisvollen Zauberklang. Schließlich tanzte sogar ein Kinder-Paar den Schustertanz. Am Ende belohnte ein großer Applaus den Künstler und seine kleinen Helfer.